*taps mic* is this thing on?
Ich starre auf diese leere Seite nun schon seit gut 5 Minuten und weiß nicht so recht, wie ich anfangen soll. Über Weihnachten habe ich mich random an meinen alten Blog erinnert und bin etwas durchgescrollt. Gepostet habe ich auf diesem seit gut zehn Jahren schon nichts mehr. So viele Gefühle kamen in mir auf, über das Mädchen, das ich war und das Leben, das sich in den letzten zehn Jahren so sehr verändert hat.
Weihnachten ist schon lange keine gute Zeit mehr für mich, meine mentale Gesundheit geht da auf Absturzkurs. Die Ironie ist, dass einer meiner letzten Posts auf dem alten Blog darüber war, wie sehr ich Weihnachten liebe. Als ich die ganzen Posts so durchgegangen bin, merkte ich, dass ich es vermisse. Ich habe schon versucht, Tagebuch zu führen in der Hoffnung, dass dies meinem Hirn etwas weiterhilft, aber wenn ich etwas aus meinen Jahren auf Tumblr gelernt habe, dann, dass ich ein imaginäres Publikum online brauche, denen ich mein Leben unaufgefordert hinklatschen kann.
Nochmals 2 Wochen später bin ich nun endlich hier. Ich hätte gerne meinen alten Blog einfach weitergeführt, jedoch kennen diesen einige Leute, vor denen ich den neuen Blog eigentlich gerne geheim halten möchte. Also musste was neues her. Der Name des Blogs ist aber dem alten Blog angelehnt, ich fande das ganz passend.
Was man hier hauptsächlich finden wird, ist ein geballter Gedankenschwall von mir. Ich werde diesen Blog hauptsächlich dafür nutzen, um einfach alles, was in meinem Hirn rumschwirrt, niederzuschreiben und mir somit hoffentlich eine mentale Auszeit zu geben. Die letzten Jahren waren nicht einfach für mich auf mentaler Ebene und ich möchte dies gerne mit Hilfe dieses Blogs ändern. Meine Therapy Session sozusagen.
Kurz habe ich auch überlegt, diesen Blog auf englisch zu führen, einfach weil ich es so gewohnt bin, auf Tumblr meine Gedanken in dieser Sprache zu äußern. Allerdings ist mir auch aufgefallen, wie schwer es mir mittlerweile fällt, meine Gefühle auf deutsch zu kommunizieren und ich denke, dies ist auch eine gute Chance, das zu üben und wieder damit vertraut zu werden.
So, genug geschwafelt. Ich glaube nicht, dass viele dies lesen werden und bin mir auch nicht sicher, wie ich mich bei dem Gedanken daran fühle. Man macht sich doch etwas verletzbar, wenn man seine Gefühle so offen kundtut und ich muss gestehen, ich fühle etwas Scham bei dem Gedanken daran. Aber der Anfang wäre immerhin gemacht!
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